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Naturkosmetik Sonnencreme für sensible Haut

Dieser Blogartikel enthält Werbung. Alle Jahre wieder… geht es im Sommer um das Thema Sonnenschutz. Auf Instagram kommt man an Info-Posts, Produkttests und Werbung für Sonnencremes gar nicht vorbei – und auch für mich ist es nun schon das dritte Jahr in Folge, in dem ich auf meinem Blog etwas zu diesem Thema schreibe. Ich habe mich dabei in diesem Jahr auf Naturkosmetik Sonnencreme für sensible Haut konzentriert.

Im letzten Jahr hatte ich mich bereits recht ausführlich zu Sonnenschutz, UV-Strahlung, Inhaltsstoffen und DIY-Rezepten (und warum diese keine gute Idee sind!) geäußert. Hier könnt Ihr das noch einmal nachlesen. Außerdem hatte ich für Euch die Sonnencremes von vier Naturkosmetik-Marken detailliert vorgestellt und miteinander verglichen. Hier geht’s zu meinem Naturkosmetik Sonnencreme Test 2020.

Ein paar Infos zum Sonnenschutz

Bevor ich Euch die Naturkosmetik Sonnencremes für sensible Haut vorstelle, bekommt Ihr die wichtigsten Infos zum Thema Sonnenschutz noch einmal übersichtlich zusammengefasst:

  1. Sonnenbrand entsteht v. a. durch UV-B-Strahlung, langfristige Hautschäden und vorzeitige Hautalterung durch UV-A-Strahlung. Beide können das Risiko für Hautkrebs erhöhen, indem sie die DNS in den Hautzellen schädigen. Sonnencremes sollten daher immer einen sog. Breitbandschutz bieten.
  2. Die Haut hat je nach Hauttyp eine Eigenschutzzeit von 10-90 Minuten. Die sind im Alltag aber schnell erreicht, weshalb empfohlen wird, ab einem UV-Index* von 3 regelmäßig Sonnencreme zu verwenden (Wolken schützen nicht).
  3. Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, wie lange die Sonnencreme schützt (Eigenschutzzeit der Haut mit LSF multiplizieren, z. B. 20 Min. x LSF 30 = 600 Min.). Diese Zeit aber vorsichtshalber nicht ausreizen, sondern nach 2/3 aus der Sonne gehen.
  4. Für gesunde Erwachsene wird ein LSF von mind. 20 empfohlen, für Kinder und Menschen mit empfindlicher Haut mind. LSF 30. Ein höherer LSF blockiert nur geringfügig mehr UV-Strahlung, schützt aber länger.
  5. Für einen ausreichenden Schutz sollten 1-2 g Sonnencreme aufs Gesicht aufgetragen werden, das ist ca. ein Zeigefinger oder 1/2 gestrichener TL (s. Bild). Die gleiche Menge noch einmal für den Hals. Für die Arme jeweils 1/2 EL. Mehr ist mehr; die meisten Menschen tragen eher zu wenig auf…
  6. Regelmäßiges nachcremen ist wichtig, weil Wasser, Schweiß und Kleidung (und Maske) den Schutz mit der Zeit entfernen. Nachcremen verlängert aber nicht die Schutzzeit.
  7. Es gibt chemische/organische und mineralische/anorganische UV-Filter. Zu den mineralischen zählen Zinkoxid und Titandioxid, die in zertifizierter Naturkosmetik zugelassen sind (auch in Nano-Größe** mit entsprechendem Hinweis auf dem Produkt). Sie können mehr oder weniger weißeln auf der Haut.
  8. Mineralische UV-Filter wirken sofort nach dem Auftragen, chemische erst nach 20-30 Minuten.
  9. Sonnenschutzprodukte, die in der EU verkauft werden, gelten als sicher. Einzelne chemische UV-Filter stehen jedoch immer wieder in der Kritik, mit dem Verdacht hormonell wirksam zu sein oder Allergien zu begünstigen.
  10. Neben Sonnencreme sind auch Schatten und Bekleidung wichtige Schutzmaßnahmen. Kinder brauchen besonders viel Schutz, da sie sehr empfindliche Haut haben. Eine Übersicht gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

* Der UV-Index gibt die Intensität der Strahlung an und ist in der Wetter-App auf dem Smartphone zu finden.

** Die Unbedenklichkeit von Nano-Partikeln in Kosmetik wird weiterhin untersucht. Ich tue mich noch schwer damit, mir darüber abschließend eine Meinung zu bilden, meide sie aber vorsichtshalber, wenn es geht. Viele Naturkosmetik-Hersteller verzichten auf Nano-Partikel in ihren Sonnencremes.

Wer mehr wissen möchte

1-2 g Sonnencreme werden für’s Gesicht empfohlen. Dies entspricht ca. einem halben gestrichenen Teelöffel (oder einen Finger lang).

Sonnencreme selber machen?

Nun zur Frage, die man sich als DIYler zwangsläufig irgendwann stellt: kann ich meine Sonnencreme nicht auch selber machen?

Auf Blogs lese ich immer wieder DIY-Rezepte, kann aber nur davon abraten, denn die Herstellung einer Sonnencreme zu Hause ist leider nicht sicher. Damit sie ihre Schutzfunktion erfüllen kann, müssen viele verschiedene Faktoren berücksichtigt werden, wie die gleichmäßige Verteilung der Pigmente, der richtige pH-Wert, die Vermeidung von Wechselwirkungen mit anderen Inhaltsstoffen usw. – all das sowie der richtige LSF sollten im Labor nachgeprüft werden. Meine Empfehlung lautet daher seit Jahren, Sonnencreme nicht selber zu machen und lieber auf ein vernünftiges Produkt aus dem Drogerie- oder Biomarkt zurück zu greifen.

Pflanzenöle, wie Kokos- oder Olivenöl bieten ebenfalls keinen UV-Schutz, auch wenn ihnen ein geringer natürlicher Lichtschutzfaktor nachgesagt wird. Es gibt dazu bereits Untersuchungen und möglicherweise könnten Pflanzenöle in Zukunft synergistisch (also die anderen Stoffe unterstützend) in Sonnencremes eingesetzt werden. Dabei spielen u. a. die sekundären Pflanzenstoffe eine wichtige Rolle. Das ist mir persönlich aber alles viel zu ungenau und unsicher und als Ersatz für eine Sonnencreme funktionieren sie nicht.

Welche Naturkosmetik Sonnencreme ist empfehlenswert?

Auch in diesem Jahr habe ich wieder ein paar Sonnencremes ausgewählt, die ich in den letzten Wochen ausprobiert habe und Euch gerne näher vorstellen möchte. Bei allen vier Marken handelt es sich um zertifizierte Naturkosmetik, weshalb sie als UV-Filter ausschließlich Zink- und/oder Titandioxid (ohne Nanopartikel) enthalten. Die Sonnencremes haben einen Lichtschutzfaktor von mind. 30 und einen Breitbandschutz gegen UV-A- und UV-B-Strahlung. Sie sind als „reef friendly“, also korallenfreundlich, deklariert und selbstverständlich tierversuchsfrei und vegan (mit Ausnahme eines Produkts, das einen geringen Anteil Bio-Bienenwachs enthält). Sie sind außerdem wasserfest, sollten aber nach dem Schwimmen noch einmal nachgecremt werden.

Alle gezeigten Sonnencremes werden ausdrücklich für sensible Haut empfohlen werden, weil sie z. B. keine deklarationspflichtigen Duftstoffe oder potenten Wirkstoffe enthalten. Sie sind alle mehr oder weniger fettig, was für Naturkosmetik Sonnencreme leider typisch ist, da die mineralischen UV-Filter in Öl gelöst werden müssen. Preislich bewegen sie sich zwischen ca. 14 und 46 € pro 100 ml.

Folgende Produkte habe ich für Euch getestet:

  1. Die Sun Protect Sensitiv Sonnenmilch LSF 30 von i+m Naturkosmetik Berlin
  2. Die Sonnenlotion neutral LSF 30 von eco cosmetics
  3. Der Naseweiss von 4peoplewhocare mit LSF 50 30
  4. Die getönten Sonnencremes fürs Gesicht LSF 30 & 50 von Laboratoires de Biarritz

(Mit einem Klick auf die Firma gelangt Ihr direkt zum entsprechenden Abschnitt im Blogartikel.)

Ich habe mich für diese Produkte entschieden, weil ich selber eine empfindliche Mischhaut habe und eine starke Parfümierung nicht mag. Schaut Euch aber gerne auch mal die anderen Produkte der Firmen an.

Ein gewisses „Weißeln“ ist bei mineralischen Sonnencremes übrigens normal, kann aber unterschiedlich stark ausfallen und bspw. von der Partikelgröße der UV-Filter, der verwendeten Beschichtung, der Gesamtzusammensetzung der Sonnencreme oder tönenden Pigmenten abhängig sein. Die Farbe der eigenen Haut spielt dabei natürlich auch eine Rolle. Meiner Erfahrung nach hilft es, vorher eine leichte Feuchtigkeitspflege (ganz dünn) aufzutragen. Auf behaarten Armen und im Bart bleiben die weißen Partikel leider immer ein bisschen hängen (aber: lieber einen leichten Weißschleier in Kauf nehmen, als zu wenig Produkt aufzutragen und dann nicht ausreichend geschützt zu sein).

Und nun zeige ich Euch die Sonnencremes für sensible Haut, die ich ausgesucht habe. Viel Spaß beim Lesen!

Am Meer mache ich besonders gerne Urlaub – dabei darf ein guter Sonnenschutz natürlich nicht fehlen!

Naturkosmetik Sonnencreme für sensible Haut: vier Marken im Test

1. Die Sun Protect Sensitiv Sonnenmilch LSF 30 von i+m Naturkosmetik Berlin

Nachdem ich letztes Jahr bereits die Sonnencreme LSF 30 fürs Gesicht von i+m Naturkosmetik Berlin getestet und vorgestellt hatte, möchte ich Euch dieses Jahr die Sensitiv Sonnenmilch LSF 30 aus der Sun Protect Serie des Berliner Naturkosmetik-Pioniers – die Firma gibt’s immerhin schon seit über 40 Jahren – zeigen. Die Sonnenmilch wird für Gesicht und Körper empfohlen und duftet kaum. Neben pflanzlichen Fettsäuren, Sonnenblumenöl und Sheabutter enthält sie Aloe-Vera-Saft für eine Extraportion Feuchtigkeit sowie Bisabolol und Karottenextrakt, die zusätzlich beruhigend und antioxidativ wirken. Die Konsistenz ist für eine Milch recht dick, aber dennoch gut zu verteilen. Ich empfinde sie als angenehm und nicht aufliegend, auch wenn sie sich anfangs etwas fettig anfühlt. Der Weißschleier lässt (auf heller Haut) mit der Zeit etwas nach. Ich trage Sonnencreme übrigens immer in mehreren dünnen Schichten auf, die ich jeweils gut verreibe. Besonders gut funktioniert das für mich mit einer ganz leichten Feuchtigkeitspflege darunter (z. B. dem Freistil Sensitiv Fluid von i+m).

Die Sun Protect Sensitiv Sonnenmilch LSF 30 von i+m Naturkosmetik Berlin ist für mich eine gute Naturkosmetik Sonnencreme mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis, die ich auch privat schon oft empfohlen habe.

Preis: 13,90 € für 100 ml. Erhältlich online (z. B. bei Werte Freunde) und in vielen Drogerie- und Bio-Supermärkten.

Ingredients (INCI):

Aqua, Coconut Alkane, Aloe Barbadensis Leaf Juice* (Aloe Vera*), Caprylic/Capric Triglycerides, Zinc Oxide (Non Nano), Titanium Dioxide (Non Nano), Polyglyceryl-2-Dipolyhydroxystearate, Helianthus Annuus Hybrid Oil* (Sonnenblume*), Sorbitan Olivate, Polyglyceryl-3 Diisostearate, Butyrospermum Parkii Butter (Sheabutter), Alcohol Denat.*, Coco-Caprylate/Caprate, Polyglyceryl-3 Polyricinoleate, Parfum**, Simondsia Chinensis Seed Oil* (Jojoba*), Betaine, Bisabolol, Tocopherol (Vitamin E), Daucus Carota Sativa Root Extract* (Karotte*), Helianthus Annuus Seed Oil (Sonnenblume), Stearic Acid, Alumina

* kontrolliert biologisch ** natürliche Duftmischung

Hier geht’s direkt zur Produktseite.

Naturkosmetik Sonnencreme für sensible Haut von i+m
Die Sensitiv Sonnenmilch mit LSF 30 von i+m Naturkosmetik Berlin

2. Die Sonnenlotion neutral LSF 30 von eco cosmetics

Das deutsche Unternehmen eco cosmetics ist seit nunmehr 25 Jahren in Sachen mineralischer Sonnenschutz unterwegs und bietet eine große Auswahl für die verschiedensten Bedürfnisse an: mit LSF von 15 bis 50+, für sensible Haut und Babys, bei Tattoos, getönt, normal oder transparent, als Spray, Creme, Lotion oder Compact Foundation. Der Hersteller lobt seine spezielle Ummantelung/Beschichtung für das Titandioxid in allen Produkten aus, mit der u. a. das Weißeln auf der Haut verringert werden soll. Das funktioniert tatsächlich sehr gut, sodass der Weißschleier auf der Haut relativ moderat ausfällt und nach einer Weile fast verschwindet.

Zum Testen habe ich mir die Sonnenlotion neutral LSF 30 ausgesucht, die es auch mit LSF 20 und 50 gibt. Sie lässt sich gut verteilen und ist im Gesicht deutlich angenehmer, als die sehr flüssige (und ölige) Milch, die ich wiederum für den Körper bevorzuge. Vom Hautgefühl erinnert sie an die zuvor vorgestellte Sonnencreme von i+m. Nach dem Auftragen glänzt die Lotion zunächst sehr, was sich aber mit der Zeit etwas gibt (ich pudere mein Gesicht zusätzlich immer ein wenig ab). Toll finde ich ihre Zusammensetzung, denn enthalten sind u. a. Sheabutter sowie Oliven-, Karanja-, Jojoba-, Macadamianuss-, Reiskeim-, Nachtkerzen- und Sanddornfruchtfleischöl.

Die Sonnenlotion neutral LSF 30 von eco cosmetics ist aus meiner Sicht eine solide mineralische Sonnencreme mit schönen Inhaltsstoffen, die v. a. für trockene Haut gut geeignet sein dürfte.

Preis: 16,95 € für 100 ml. Erhältlich online und in vielen Bio-Supermärkten und Naturkosmetikläden.

Ingredients (INCI):

Aqua, Titanium Dioxide, Caprylic/Capric Triglyceride, Polyglyceryl-2 Dipolyhydroxystearate, Polyglyceryl-3 Diisostearate, Glycine Soja Oil*, Butyrospermum Parkii Butter*, Glycerin, Olea Europaea Fruit Oil*, Pongamia Glabra Seed Oil*, Glyceryl Oleate, Tricaprylin, Canola Oil, Simmondsia Chinensis Oil*, Hippophae Rhamnoides Oil*, Oenothera Biennis Oil*, Oryza Sativa Bran Oil, Tocopherol, Macadamia Ternifolia Oil, Bisabolol, Lecithin, Mica, Tocopheryl Acetate, Stearic Acid, Magnesium Sulfate, Alumina (Corundum), Dipotassium Glycyrrhizate

* aus biologischem Anbau

Hier geht’s direkt zur Produktseite.

Die Sonnenlotion neutral mit LSF 30 von eco cosmetics

3. Der Naseweiss von 4peoplewhocare mit LSF 50 30*

Das Produkt mit dem frechen Namen ist erst kürzlich bei mir eingezogen und für mich ein echtes Novum, da ich bisher noch keine Sonnencreme in fester Form ausprobiert hatte. Aber weil ich die feste Hand- und Fußpflege vom Hamburger Startup 4peoplewhocare so gut fand, war ich ziemlich neugierig auf die neu gelaunchte Sonnencreme. Das Auftragen mit dem Stick ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, da die Konsistenz eher einem dicken Balsam, als einer Sonnencreme ähnelt. Auf der Haut fühlt sich der Naseweiss trotz Sheabutter und Bienenwachs aber erstaunlich leicht an und wenn man das Produkt gut verreibt, fällt auch der Weißschleier eher dezent aus. Ich bin positiv überrascht!

Die minimalistische Inhaltsstoffliste und die plastikfreie Verpackung vom Naseweiss gefallen mir sehr gut. Besonders praktisch finde ich die Sonnencreme übrigens für Ausflüge, weil ich sie direkt auf die Haut auftragen kann und nicht mit einer Tube und klebrigen Händen rumhantieren muss. Der Naseweiss von 4peoplewhocare ist als einziges Produkt im Test aufgrund einer geringen Menge Bienenwachs (aus regionalem Demeter-/Bioland-Anbau) nicht vegan. Dafür werden pro verkauftem Produkt 3 m2 Blühwiese gespendet. Außerdem ist das Produkte zertifiziert klimaneutral. I like und ich bin auf weitere Produkte von 4peoplewhocare gespannt!

Preis: 19,90 € für 60 g. Erhältlich online und in einzelnen (Unverpackt-) Läden.

Ingredients (INCI):

Butyrospermum Parkii Butter, Caprylic/Capric/Myristic/Stearic Triglyceride, Zinc Oxide, Titanium Dioxide, Cera Alba, Silica

Hier geht’s direkt zur Produktseite.

* Anmerkung: Der Naseweiss konnte bei einer erneuten Prüfung doch nur LSF 30 erreichen; meine Fotos sind schon ein paar Tage alt…

Naturkosmetik Sonnencreme für sensible Haut: der Naseweiss von 4peoplewhocare
Feste Sonnencreme in der Papierhülse: der Naseweiss von 4peoplewhocare mit LSF 50 30

4. Die getönten Sonnencremes fürs Gesicht LSF 30 & 50 von Laboratoires de Biarritz

Die Algamaris®-Produkte von der französischen Firma Laboratoires de Biarritz zählen mittlerweile zu den „Stars“ unter den Naturkosmetik Sonnencremes. Vor allem die getönten Varianten sind sehr beliebt, da sie aufgrund der zugesetzten Farbpigmente keinen Weißschleier auf der Haut hinterlassen. Seit diesem Jahr gibt es diese auch mit LSF 50, die mir überraschend gut – nein, sogar noch etwas besser gefallen, als die mit LSF 30. Beide Sonnencremes gibt es in jeweils drei Nuancen: Elfenbein, Beige und Golden. Ich komme mit der mittleren Nuance am besten zurecht.

Die getönten Algamaris®-Sonnencremes sind gut zu verteilen und angenehm leicht auf der Haut. Sie passen sich sehr schön dem Hautton an, ohne dabei maskenhaft zu wirken und hinterlassen (bei mir) ein eher mattes Hautbild. Sie sind weniger deckend als Make-Up, kaschieren aber kleine Rötungen und Unreinheiten gut. Beide Sonnencremes enthalten Bio Aloe Vera und Glycerin für mehr Feuchtigkeit sowie einen zellschützenden Rotalgenextrakt.

Für mich sind die getönten Sonnencremes fürs Gesicht von Laboratoires de Biarritz wirklich ideal für den Alltag, weil ich mir keine Gedanken um einen Weißschleier machen muss.

Preis: 19,90 € / 22,90 € für 50 ml. Erhältlich online (z. B. bei Werte Freunde) und in vielen Bio-Supermärkten und Naturkosmetikläden.

Ingredients (INCI) LSF 30 Beige:

Aqua, Coconut Alkanes, Caprylic/Capric Triglyceride, Zinc Oxide, Titanium Dioxide, Sorbitan Olivate, Talc, Silica, Glycerin**, Polyglyceryl-2 Dipolyhydroxystearate, Coco-Caprylate/Caprate, Parfum, Polyglyceryl-3 Diisostearate, Octyldodecanol, Alumina, Stearic Acid, Glyceryl Caprylate, Magnesium Sulfate, Gelidium Sesquipedale Extract, Aloe Barbadensis Leaf Juice Powder*, CI 77492, Propanediol, Sodium Benzoate, CI 77491, Polyglyceryl-4 Caprate, Potassium Sorbate, CI 77499, Helianthus Annuus Seed Oil, Tocopherol, Jojoba Esters, Trihydroxystearin

* Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau ** Hergestellt mit Bio-Inhaltsstoffen

Ingredients (INCI) LSF 50 Beige:

Caprylic/Capric Triglyceride, Zinc Oxide, Coconut Alkanes, Aqua, Titanium Dioxide, Oryza Sativa Powder*, Polyglyceryl-2 Dipolyhydroxystearate, Prunus Domestica Seed Oil*, Polyglyceryl-3 Diisostearate, Glycerin**, Sorbitan Olivate, Alumina, Stearic Acid, Coco-Caprylate/Caprate, Magnesium Sulfate, Gelidium Sesquipedale Extract, Aloe Barbadensis Leaf Juice Powder*, CI 77492, Glyceryl Caprate, Octyldodecanol, Propanediol, Polyglyceryl-4 Caprate, Helianthus Annuus Seed Oil, Tocopherol, CI 77491, CI 77499, Jojoba Esters, Trihydroxystearin

* Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau ** Hergestellt mit Bio-Inhaltsstoffen

Hier geht’s direkt zur Produktseite: LSF 30 / LSF 50.

Getönte Sonnencreme von Algamaris
Die getönten Algamaris® Sonnencremes mit LSF 30 & 50 in der Farbe Beige von Laboratoires die Biarritz

Von Laboratoires de Biarritz habe ich auch die ungetönte Gesichts Sonnencreme mit LSF 30 und die Sonnenmilch mit LSF 30 für den Körper ausprobiert, die mir beide ebenfalls sehr gut gefallen, weil sie sich leicht anfühlen und (auf heller Haut) nur dezent weißeln. Sie duften allerdings nach Kokos (was mich aber nicht stört). Die ungetönte Sonnencreme mit LSF 50 ist unbeduftet, weißelt aber deutlich stärker. Für den Körper sind auch die Sprays sehr zu empfehlen, weil sie schön leicht und gut zu verteilen sind.

Alle Algamaris®-Sonnenschutzprodukte von Laboratoires de Biarritz bekommt Ihr auch online oder vor Ort in Hamburg bei Werte Freunde (kein Affiliate).

Algamaris® Sonnenmilch und Sonnencreme LSF 30 ungetönt von Laboratoires de Biarritz

Extra: eine naturnahe Sonnencreme für sensible Haut

Da ich immer wieder von Menschen höre oder lese, die sich aus den verschiedensten Gründen nicht mit mineralischen Sonnencremes anfreunden können, habe ich zusätzlich noch nach einem konventionellen Produkt Ausschau gehalten, das ich guten Gewissens empfehlen kann: die SPF 30 Sunscreen von Heinrich Barth (danke an dieser Stelle an Nadine Kosanovic von organic beauty babe für den Tipp).

SPF 30 Sunscreen von Heinrich Barth

Bei der Suche nach einer passenden Sonnencreme Alternative, die sich leicht anfühlt und nicht weißelt, war mir besonders wichtig, dass das Produkt keine Mineralöle, Silikone, PEG, Parabene, Mikroplastik und synthetische Duft- und Farbstoffe enthält. Außerdem sollte es tierversuchsfrei und vegan sein. Die Sonnencreme von Heinrich Barth erfüllt all diese Kriterien. Die verwendeten chemischen UV-Filter – Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate (Uvinul A Plus) und Ethylhexyl Triazone (Octyltriazon) – stehen meines Wissens auch nicht im Verdacht, in die Haut einzudringen, hormonell wirksam zu sein und/oder Allergien auszulösen. Bei „Annis bunte Wissenschaft“ findet Ihr dazu eine Übersichtstabelle (s. „5. UV Filter“). Für mich ist diese Sonnencreme daher ein guter Kompromiss, obwohl ich persönlich immer noch am liebsten zertifizierte Naturkosmetik verwende.

Die SPF 30 Sunscreen von Heinrich Barth enthält verschiedene hautpflegende Pflanzenextrakte sowie Aloe Vera und Hyaluronsäure, welche die Feuchtigkeit bewahren. Sie fühlt sich angenehm leicht und trocken auf der Haut an und hinterlässt ein sehr mattes Hautbild. Aufgrund der verwendeten chemischen UV-Filter weißelt sie überhaupt nicht. Sie sollte allerdings 20-30 Minuten vor dem Gang in die Sonne aufgetragen und regelmäßig nachgecremt werden, um zuverlässig zu schützen.

Der Preis liegt bei 16,00 € für 75 ml bzw. 25,00 € für 150 m. Die Sonnencreme von Heinrich Barth ist online und in einigen wenigen Geschäften erhältlich (hier nachschauen).

Ingredients (INCI):

Aqua (Water), Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate, Glyceryl Stearate Se, Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Oil, Glycerin, Ethylhexyl Triazone, Cetearyl Alcohol, Juglans Regia (Walnut) Shell Extract, Hypericum Perforatum Extract, Sodium Hyaluronate, Aloe Barbadensis Leaf Extract*, Chamomilla Recutita (Matricaria) Flower Extract*, Malva Sylvestris (Mallow) Flower/Leaf Extract*, Olea Europaea (Olive) Leaf Extract*, Hibiscus Sabdariffa Flower Extract*, Ficus Carica Fruit Extract, Lecithin, Tocopherol, Ascorbyl Palmitate, Citric Acid, Phenoxyethanol, Sodium Stearoyl Glutamate, Ethylhexylglycerin

* biological ingredients

Hier geht’s direkt zur Produktseite.

Naturkosmetik Sonnencreme Heinrich Barth
Eine konventionelle Sonnencreme mit „cleanen“ Inhaltsstoffen als Alternative für alle, die mit mineralischen UV-Filtern nicht zurecht kommen: die SPF 30 Sunscreen von Heinrich Barth

Hinweis: Von Heinrich Barth gibt es auch eine Sonnencreme mit SPF 50+, die jedoch Silikone enthält und daher für mich nicht in Frage kommt.

Naturkosmetik Sonnencreme für sensible Haut – mein Fazit

Ihr habt nun vier verschiedene Naturkosmetik Sonnencremes (plus eine) für sensible Haut kennen gelernt, die alle unterschiedliche Vor- und Nachteile bieten: günstig bis teuer, weißelnd bis getönt, fest bis leicht, mit mineralischen oder chemischen UV-Filtern, plastikfrei… Ich denke, da ist für jede*n etwas dabei.

Mein persönlicher Favorit ist in diesem Jahr die getönte Sonnencreme mit LSF 50 von Laboratoires de Biarritz, die ich regelmäßig im Alltag trage. Bei Ausflügen in der Natur oder ans Meer greife ich gerne zur Sonnenmilch von i+m Naturkosmetik Berlin oder zur Sonnenlotion eco cosmetics, weil mich das (geringe) Weißeln dort nicht so stört. Für unterwegs (und für alle, die besonders großen Wert auf Nachhaltigkeit legen), finde ich den „Naseweiss“ von 4peoplewhocare in der Papierhülle sehr praktisch. Mein Mann hingegen benutzt am liebsten die Sonnencreme von Heinrich Barth, weil ihm die anderen Sonnencremes ein bisschen zu fettig sind.

Naturkosmetik Sonnencreme für sensible Haut
Vier Naturkosmetik Sonnencreme Marken im Test: 4peoplewhocare, eco cosmetics, i+m Naturkosmetik Berlin und Laboratoires de Biarritz

Einer meiner Lieblinge von vor zwei Jahren ist übrigens nach wie vor der Ulta Light Facial Moisturizer SPF 30 von Kimberly Sayer of London, der sich v. a. für ölige und Mischhaut gut eignet. Die Sonnencreme LSF 30 von SPEICK empfehle ich ebenfalls gerne für sensible Haut. Ich hatte sie letztes Jahr bereits getestet und vorgestellt.

Wenn Ihr mögt, schreibt mir doch gerne einen Kommentar, welche Sonnencreme Ihr am liebsten verwendet und warum.

Am Ende gilt aber: Hauptsache, Ihr benutzt eine Sonnencreme, die Ihr mögt. Ob diese jetzt Naturkosmetik oder mit chemischen UV-Filtern, für sensible Haut oder getönt ist, bleibt natürlich Eure Entscheidung.

Quellen:

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