Pflanzenöle

Pflanzenöle, Teil 1 (oder: Das Herz meiner Kosmetik)

Im März wird es auf meinem Blog und auf Instagram um das Thema Pflanzenöle gehen. Diese machen einen wesentlichen Bestandteil meiner selbstgemachten Naturkosmetik aus und prägen maßgeblich ihre Eigenschaften, wie Konsistenz, Hautgefühl und Wirkung. Pflanzenöle sind deshalb das „Herz meiner Kosmetik“.
Es gibt mittlerweile eine riesige Anzahl verschiedenster heimischer und exotischer Öle zu kaufen – einige davon werde ich Euch im Detail vorstellen und Euch erzählen, warum und wie ich sie verwende. Außerdem verrate ich Euch, von welchen Herstellern ich am liebsten kaufe und worauf es bei der Auswahl und Lagerung zu achten gilt. Auch Rezepte und Buchvorstellungen wird es geben. Wir haben ein paar vollgepackte Wochen vor uns – los geht’s!

Pflanzenöle

Exkurs in die Biochemie

Starten wir zunächst mit ein ganz bisschen Biochemie, damit Ihr ein allgemeines Grundverständnis bekommt und versteht, wovon ich so rede.

Pflanzenöle zählen zu den sog. Lipiden und sind wasserUNlöslich. Sie bestehen hauptsächlich aus Triglyceriden (3 Fettsäuren + 1 Glycerinmolekül) und enthalten – je nach Öl – mehr oder weniger geringe Mengen Fettbegleitstoffe, wie Vitamine, Phytosterole oder Lecithine.

Fettsäuren kommen natürlicherweise in unserer Haut vor und schützen diese z. B. vor übermäßigem Feuchtigkeitsverlust, ohne jedoch die Haut abzudichten. Daher sind Pflanzenöle auch so herrlich für die Hautpflege (ganz anders als Mineralöle, die sich wie ein Film auf die Haut legen – und dann einfach nur wieder abgewaschen werden).

Die Fettsäuren bestimmen auch das „Profil“ eines Öls (Schmelzpunkt, Haltbarkeit, Hautgefühl, Wirkung…). Die bekanntest und am häufigsten vorkommenden sind Ölsäure, Linolsäure und Palmitinsäure.

Alles Wissenswerte über die Zusammensetzung von Pflanzenölen erkläre ich in meinem Webinar „Pflanzenöle – Basiswissen“.

Pflanzenöle in der Hautpflege

Wie eingangs erwähnt verwende ich Pflanzenöle für mein Leben gern in der Hautpflege – entweder in Seren, Cremes und Lotions oder pur als Gesichts- bzw. Körperöl.

Wenn Ihr ein Öl pur verwenden wollt, dann solltet Ihr dabei folgendes unbedingt beachten:

  1. Wählt ein auf Eure Hautbedürfnisse abgestimmtes Öl bzw. eine Mischung verschiedener Öle. Je nach ihrer Zusammensetzung aus Fettsäuren und Fettbegleitstoffen haben alle Öle ganz unterschiedliche Eigenschaften. Nicht jedes Öl ist für jede Haut gleichermaßen geeignet. Lest Euch Beschreibungen (z. B. auf Olionatura oder in Büchern) durch und probiert aus.
  2. Tragt Öle immer auf feuchter Haut auf, z. B. nach dem Duschen oder nach Verwendung eines Gesichtswassers (pure Hydrolate sind auch super).
  3. Empfindliche Öle mit vielen mehrfach ungesättigten Fettsäuren bitte nur zur Nacht verwenden, da sie tagsüber dem Sonnenlicht ausgesetzt wären und auf der Haut oxidieren können.

Mehr Tipps zur Auswahl, Anwendung und Wirkung von Ölen gibt’s in meinem Webinar „Pflanzenöle in der Hautpflege“.

Pflanzenöle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.