Junge vegane Naturkosmetik

U are OK im Interview

Gesponserte Werbung. Melanie Stein, die Gründerin und Geschäftsführerin von U are OK war so freundlich meinen Fragen Rede und Antwort zu stehen. Das Ergebnis des kleinen Interviews könnt Ihr im Nachfolgenden lesen. Viel Spaß dabei!

1. Wer oder was ist U are OK? Was macht Ihr und mit welcher Motivation?

Ich habe U are OK mit Niels, meinem Mann, gegründet. Er ist aber aktuell nicht ins operative Geschäft involviert. Darüber hinaus haben wir einen festen Stamm an freien Mitarbeitern, die uns regelmäßig unterstützen. Feste Angestellte haben wir bisher tatsächlich noch keine.
Ziel war es für uns echte, hochwertige Naturkosmetik zu machen (deshalb haben wir uns bei den Rezepturen an die Vorgaben von Ecocert gehalten, auch wenn wir noch nicht zertifiziert sind). Wichtig war uns aber auch, dass unsere Kosmetik in „anderem Gewand“ daherkommt als Naturkosmetik sonst, von der sich gereade junge Leute oft nicht angesprochen fühlen.
Leute sagen oft: Aber ihr seht doch gar nicht wie Naturkosmetik aus! Total bunt und jung… Das nehmen wir als Kompliment, weil das genau das Ziel war. Als moderne Marke sehen wir es als selbstverständlich an, dass es sich um natürliche Inhaltsstoffe handelt, doch da hört es für uns nicht auf. Darüber hinaus möchten wir ja noch viel mehr erreichen: nämlich das Thema Natürlichkeit auch in unseren Alltag übertragen und auf die Art und Weise, wie wir uns selbst und unsere Umwelt wahrnehmen.

2. Wie ist U are OK entstanden?

U are OK ist aus dem Wunsch heraus entstanden einen positiven Beitrag zu leisten – in der Gesellschaft und für die Umwelt. Mit Blick auf unseren Sohn fragen wir uns immer wieder in welche Welt er da hineinwächst. Bisher wissen wir ja viel zu wenig darüber, welche Auswirkungen Social Media und der digitale Overkill auf die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen hat. Wir fänden es klasse, wenn wir hier einen Betrag leisten könnten, was die öffentliche Diskussion anbelangt.
Mehr oder weniger zum selben Zeitpunkt haben wir selbst unsere Kosmetik umgestellt, wobei uns aufgefallen ist, dass es für junge Leute echt wenig natürliche Alternativen gibt. Was wir schade fanden, da man ja gerade in jungen Jahren in eine gewisse Pflegeroutine hineinwächst. Irgendwann hat es dann Klick gemacht und wir dachten, warum verbinden wir die beiden Themen nicht zu einer Marke, die für natürliche, nachhaltige Pflege steht und gleichzeitig für mehr Natürlichkeit in allen Lebenslagen wirbt. U are OK war geboren.

3. Warum seid Ihr (noch) nicht zertifiziert?

Das hat wirtschaftliche Gründe. Wie gesagt, sind alle Rezepturen von Anfang an darauf angelegt. Der Einsatz zertifizierter Rohstoffe würde jedoch aktuell zu einer erheblichen Verteuerung im Einkauf führen, da wir noch in sehr kleinen Mengen produzieren. Wir möchten aber gerne vermeiden, dass wir die Produkte teurer machen müssen – schließlich sprechen wir eine junge Zielgruppe an. Wenn wir weiter wachsen und größere Mengen herstellen, relativieren sich dann auch die Kosten für eine Zertifizierung, so dass wir zertifizieren könnten ohne dass sich am UVP was ändert.

4. Warum verwendet Ihr (noch) keine Verpackungen aus recyceltem Plastik?

Da wir noch in kleinen Mengen herstellen, produzieren wir unsere Verpackungen nicht selbst. Das ist meist ab einer Größenordnung von 10.000 – 20.000 Stück pro Storte möglich. Wir greifen auf sogenannte Standardware zurück, die in kleinen Stückzahlen verfügbar ist. In diesem „Standard-Bereich“ gab es bisher kaum Produkte aus recyceltem oder Bio-Kunststoff. Glücklicherweise hat sich hier im letzten Jahr schon viel getan und wir werden neue Produtkionen Stück für Stück auf Lösungen aus recyceltem oder Bio-Kunststoffe umstellen können. Solange achten wir weiterhin darauf zumindest unnötiges Verpackungsmaterial zu vermeiden und verzichten z. B. seit jeher auf zusätzliche Umverpackungen aus Pappe.

5. Wo wollt Ihr noch hin? Soll es weitere Produkte geben?

Ziel ist es natürlich, U are OK noch einer sehr viel größeren Zielgruppe zulänglich zu machen. Damit alle jungen Leute die Möglichkeit haben, zwischen natürlicher oder konventioneller Kosmetik zu wählen – und damit auch unsere Botschaften von vielen mehr gehört werden und ihre Wirkung entfalten können.
Darüber hinaus möchten wir ab einem gewissen Punkt auch nicht mehr „nur“ darüber reden, die Dinge anders zu machen. Ziel ist es, Akteure aus Bereichen, die zum „U are OK“-Kosmos passen, finanziell bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Um das entsprechende Wachstum zu finanzieren, evaluieren wir derzeit verschiedene Möglichkeiten, u. a. sprechen wir mit Investoren. Sobald klar ist, wie wir uns aufstellen, wird es natürlich auch neue Produkte geben.

Vielen Dank für das Interview, liebe Melanie!

Meinen Erfahrungsbericht mit den Produkten von U are OK könnt Ihr hier nachlesen.

Junge vegane Naturkosmetik

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