Wildkräuter-Pesto

Was kann man aus essbaren Wildkräutern alles machen? Neben Salatbeigabe, Smoothiezusatz oder Suppe eignen sich Wildkräuter auch hervorragend als Grundlage für ein selbstgemachtes Pesto – entweder pur aus einer Pflanze oder aus einer Mischung verschiedener Wildkräuter. Ein genaues Rezept dafür habe ich eigentlich nicht.
Ich nehme einfach zwei Hände voll Wildkräuter und hacke diese mit meinem Mixer klein. Dazu kommen eine kleine Handvoll gerösteter Nüsse, ebenfalls (sehr) klein gehackt, und reichlich Olivenöl. Alles gut miteinander vermischen und nach Geschmack salzen und pfeffern. Wer mag, gibt noch etwas fein geriebenen Parmesan und/oder Knoblauch hinzu.

Mögliche (Wild-) Kräuter für ein Pesto sind: Knoblauchsrauke, Giersch, Brennnesseln, Löwenzahn, Vogelmiere, Gundermann, Gänseblümchen, Ehrenpreis, Petersilie, Oregano, Koriander, Salatrauke, Basilikum… oder eine Mischung daraus. Ich nehme meistens einfach das, was ich gerade finde oder da habe. Indem man mehr oder weniger eines Krauts nimmt, kann man den Geschmack beeinflussen.
Traditionell werden Pinienkerne verwendet, aber wem die zu teuer sind oder wer mal etwas anderes ausprobieren möchte, kann z.B. Walnüsse, Cashewkerne, Mandeln, Haselnüsse oder Kürbiskerne verwenden. Kurz anrösten und abkühlen lassen, bevor sie im Mixer fein gehackt werden.
Beim Öl kann man ebenfalls variieren, denn Olivenöl ist naturgemäß etwas bitter und nicht jedermanns Geschmack. Schön sind Sonnenblumen- oder Walnussöl; Rapsöl ist etwas kräftiger im Geschmack.

Man kann das Pesto auch auf Vorrat zubereiten. Dazu die Masse in ein Glas füllen, glatt streichen und soweit mit Öl auffüllen bis alles gut bedeckt ist. Dadurch ist das Pesto luftdicht geschützt und wird nicht so schnell schlecht (2-3 Wochen, ohne Gewähr!).

Hast Du auch schon mal Pesto selber gemacht?

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