Roll-On „Leichter Kopf“

Seit Jahren schon ist ätherisches Pfefferminzöl mein treuer Begleiter und hilfreicher Unterstützer, wenn der Schädel mal wieder brummt (z. B. wegen Stress oder Schlafmangel…). Ich möchte Dir zeigen, wie Du einen Roll-On gegen Kopfschmerzen selber machen kannst.

Pfefferminze (Mentha x piperita)

Das ätherische Öl der Echten Pfefferminze (Mentha x piperita) ist wirklich ein kleines Kraftpaket. Das enthaltene Menthol wirkt an einem in der Haut enthaltenen Rezeptor und erzeugt so ein kühlendes und erfrischendes Gefühl, ohne tatsächlich die Körpertemperatur zu beeinflussen. Außerdem blockiert es die Schmerzen, verbessert die Durchblutung und entkrampft die Muskulatur.
Das weiß auch die Pharmaindustrie und so gibt es seit einer Weile ein rein pflanzliches Präparat zur äußeren Anwendung bei Kopfschmerzen: Euminz®. Wie man so einen Roll-On gegen Kopfschmerzen aber auch einfach selber machen kann, zeige ich Dir im Nachfolgenden:

Roll-On gegen Kopfschmerzen selber machen

Herstellung

Dazu 10 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl zusammen mit 10 ml eines neutralen, stabilen Öls (z. B. Jojobaöl) oder Alkohol (mind. 40 Vol.-%, z. B. Vodka) in einen kleinen Roll-On geben. Verschließen, schütteln, fertig! Die Verdünnung entspricht damit ca. 5 %.

Anwendung

Sobald leichte Spannungen im Kopf auftreten, den Roll-On an den Schläfen und im Nacken anwenden und dies mehrmals in der Stunde wiederholen. Falls Alkohol verwendet wurde und sich etwas von dem Öl oben abgesetzt hat, einfach vor jeder Nutzung gut schütteln. Und den Roll-On bitte nicht zu dicht am Auge anwenden. Außerdem reichlich Wasser trinken und ausruhen – die Kopfschmerzen kommen meistens nicht von ungefähr.

Achtung!

Der Roll-On ist aufgrund des mentholhaltigen Pfefferminzöls nicht für Kinder unter 6 Jahren geeignet!

Roll-On gegen Kopfschmerzen selber machen

Solche Roll-Ons lassen sich übrigens auch sehr schön mit anderen Düften gestalten und als Parfümersatz verwenden. Ich liebe eine Mischung aus Lavendel fein und Rosengeranie.

Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis zum ätherischen Pfefferminzöl: bitte achte darauf, echtes Pfefferminzöl (Mentha piperita) von guter Qualität zu nehmen und nicht sog. „Japanisches Heilpflanzenöl“, das meistens aus einer anderen Minzeart (Mentha arvensis, Ackerminze) gewonnen wird und viel schärfer ist. Wie immer helfen uns hier die botanischen/lateinischen Namen zur exakten Bestimmung.

Wo Du ätherische Öle, Pflanzenöle und Roll-Ons bekommst, kannst Du in den Bezugsquellen nachschauen. Ich kaufe meins am liebsten bei Primavera, Farfalla oder WADI.

Viel Spaß beim Ausprobieren des Rezepts!

 

P. S.: Ich habe noch einen Tropfen Eukalyptus radiata ergänzt, der die Wirkung unterstützen soll. Auch Lavendel fein oder Rosmarin cineol (jeweils ein Tropfen) wären eine schöne Ergänzung.

Unbezahlte & unbeauftragte Werbung für alle genannten Firmen und Marken.


Quellen:
☀︎ Zimmermann, Eliane (2016): Aromatherapie – Die Heilkraft ätherischer Pflanzenöle, 3. Auflage, Irisiana.

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