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Ätherische Öle richtig anwenden

Eine meiner großen Leidenschaften, die sich sukzessive aus der Beschäftigung mit der Naturkosmetik und den Heilpflanzen heraus entwickelt hat ist die Aromatherapie, also die Anwendung ätherischer Öle zur Linderung von körperlichen und seelischen Beschwerden bzw. zur Steigerung des persönlichen Wohlbefindens. Sie ist viel mehr, viel tiefer und komplexer als nur die Beduftung von Räumen oder Kosmetika. Ätherische Öle liegen im Trend. Aber woran erkennst Du eine gute Qualität? Was gibt es beim Kauf zu beachten? Und wie kannst Du ätherische Öle richtig anwenden?

Lavendel gehört zu den bekanntesten und beliebtesten ätherischen Ölen – es ist wirklich ein Allroundtalent!

Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind leicht flüchtige Vielstoffgemische, die natürlicherweise in sehr vielen Pflanzen vorkommen. Sie setzen sich aus sehr vielen unterschiedlichen Einzelsubstanzen zusammen, wie Terpene, Phenole, Ester oder Alkohole. Ätherische Öle gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und sind für den Duft in den Blüten, Blättern, Wurzeln etc. verantwortlich. Sie dienen der Pflanze z. B. als Abwehr von Schädlingen und Krankheitserregern oder als Lockmittel für bestäubende Insekten. Das Wort „ätherisch“ bedeutet so viel wie „geistig/himmlisch“ und bezieht sich auf die Flüchtigkeit der Öle. Rein chemisch gesehen sind sie übrigens gar keine echten Öle, werden aber aufgrund ihrer Öllöslichkeit (= sie sind lipophil) so genannt.

Wie werden ätherische Öle hergestellt?

Ätherische Öle werden durch verschiedene Verfahren aus Pflanzen gewonnen. Das gängigste ist die Wasserdampfdestillation. Daneben gibt es noch die Extraktion mit Lösungsmitteln sowie die Kaltpressung der Schalen (von Zitrusfrüchten). Die verwendeten Pflanzen sind unterschiedlich ergiebig. So benötigt man für 1 kg ätherisches Rosenöl bspw. 3-5 Tonnen (!) frische Rosenblüten. Für die gleiche Menge ätherisches Pfefferminzöl reichen hingegen 100 kg Pflanzenmaterial. Dies erklärt auch die z. T. enormen Preisunterschiede (reines Rosenöl kostet 25-40 €/ml, Pfefferminze ca. 1 €/ml). Daher ist Skepsis angezeigt, wenn ätherische Öle bei einem Anbieter ungefähr alle gleich viel kosten.

Wichtig zu wissen ist noch, dass nicht alle Düfte als ätherisches Öl in den Pflanzen vorliegen oder sich einfangen lassen. So gibt es z. B. kein echtes ätherisches Erdbeer- oder Apfelöl und auch Maiglöckchen ist immer ein synthetisches Produkt („Duft-“ oder „Parfümöl“ genannt). Aber woran erkennt man eigentlich richtige und vor allem qualitativ gute ätherische Öle?

Ätherisches Orangenöl wird aus den Schalen der Früchte gepresst, es sitzt dort in den Öldrüsen.

Woran erkennst Du echte ätherische Öle?

Damit Du in Zukunft echte ätherische Öle erkennen kannst, möchte ich Dir gerne ein paar Anhaltspunkte geben. Folgendes muss auf dem Fläschchen stehen, wenn es sich um ein echtes ätherisches Öl handeln soll:

  • Deutscher UND botanischer/lateinischer Name (sehr wichtig für die eindeutige Identifizierung eines Öls!)
  • ggf. auch der Chemotyp, falls es verschiedene Sorten gibt (bspw. Rosmarin ct. Cineol, Rosmarin ct. Campher…)
  • die Bezeichnung „100 % (natur)reines ätherisches Öl“
  • der Anbau: konventionell, bio/demeter oder Wildsammlung
  • die Herkunft (Land)
  • der verwendete Pflanzenteil: Blätter, Blüten, Früchte, Wurzeln, Kraut etc. – aus ein und derselben Pflanze können je nach Pflanzenteil unterschiedliche Öle gewonnen werden (s. Bitterorange/Neroli)
  • das Gewinnungsverfahren: Wasserdampfdestillation, Kaltpressung der Schale, Extraktion mit Lösungsmitteln…
  • bei Verdünnungen: das Verdünnungsmittel (z. B. Alkohol oder Jojobaöl) und das Mischungsverhältnis (in %)
  • die Füllmenge und die Chargennummer
  • die Firmenanschrift (und Internetseite)

Da sieht dann korrekterweise so aus:

Ätherische Öle richtig anwenden
Ätherische Öle richtig anwenden
Wichtige Angaben auf dem Etikett von ätherischen Ölen – hier am Beispiel von Lemongrass von PRIMAVERA.

All diese Angaben sind zumindest erste verlässliche Hinweise darauf, dass hier ein seriöser Anbieter hinter steckt. Aber was ist mit den ganzen Siegeln und Warnhinweisen, die auf manchen Fläschchen zu finden sind?

Siegel und Warnhinweise

Je nach Hersteller können auch noch verschiedene Zertifikate und Anwendungshinweise auf dem Etikett zu finden sein. Diese sind abhängig davon, unter welchem „Label“ ein Hersteller seine ätherischen Öle auf den Markt bringt: entweder als Bedarfsmittel, als Kosmetikum oder als Lebensmittel. Eine Zulassung unter mehreren „Labels“ ist in Deutschland nicht möglich, Hersteller müssen sich für eine Variante entscheiden. Schauen wir uns das einmal genauer an.

Bedarfsmittel

Auf den Fläschchen mancher Hersteller prangen sog. Gefahrensymbole/Piktogramme. Diese sind immer dann gesetzlich vorgeschrieben, wenn das ätherische Öl als Bedarfsmittel (zur Raumbeduftung) in Verkehr gebracht wird. Das sagt erstmal nichts über die Qualität oder die Risiken eines ätherischen Öls aus, denn würde dasselbe Öl bspw. als Kosmetikum verkauft werden, entfielen die Gefahrensymbole. Die vermeintliche „Gefahr“ des Öls hängt also mit der Deklaration zusammen. Leider wird die allgemeine Unwissenheit darüber oft von unzureichend informierten Menschen oder schlecht geschulten Vertriebler*innen einiger Firmen ausgenutzt. Als Argument wird dann angeführt, (diese) ätherische(n) Öle seien grundsätzlich minderwertig bis gesundheitsschädlich. Im nächsten Schritt werden dann gerne andere (besser) ätherische Öle zum Verkauf angeboten, die jedoch einfach nur anders zugelassen sind (z. B. als Lebensmittel). Ganz schön gewieftes Marketing, auf das man nicht hereinfallen sollte…

Piktogramm für haut- und augenreizende Stoffe
Piktogramm für diverse Gesundheitsgefahren
Piktogramm für Umweltgefährdung

Kosmetikum

Anders verhält es sich bei ätherischen Ölen, die als Kosmetikum zugelassen werden (wie z. B. das oben gezeigte Lemongrassöl von PRIMAVERA). Auf dem Etikett steht dann der Hinweis „Kosmetikum für die Aromapflege“, evtl. ein Naturkosmetik-Siegel (hier: Natrue), ein Anwendungshinweis sowie die für Kosmetika gesetzlich vorgeschriebenen INCI-Angaben (= International Nomenclature of Cosmetic Ingredients), die unter „Ingredients“ zu finden sind. Wörter wie „Citral“ oder „Geraniol“ bezeichnen natürliche Komponenten des ätherischen Öls, die als Allergene extra aufgeführt werden müssen. Sie sind nicht nachträglich hinzugefügt worden (daher auch der Hinweis: „natürliche Bestandteile des ätherischen Öls“). Dies führt oft zu Verunsicherungen und zu der Annahme, ätherische Öle seien in hohem Maße allergieauslösend. Wie immer macht hier die Dosis das Gift (bzw. das Allergen) und ätherische Öle sollen ja ohnehin nicht pur, großflächig und ständig auf der Haut angewendet werden. Außerdem sind ätherische Öle komplexe Vielstoffgemische und „mehr als die Summe ihrer Teile“. Ganz anders verhält es sich bei synthetisch hergestellten Einzelmolekülen, die bspw. in großem Stil zur Beduftung von Putz- oder Waschmittel verwendet werden. Diese sehr ich tatsächlich sehr kritisch, da sie sich nicht mehr im natürlichen Verbund eines ätherischen Öls befinden.

Lebensmittel

Drittens können ätherische Öle auch als Lebensmittel verkauft werden. Sie eignen sich zur Aromatisierung von Speisen und Getränken. Ihr Einsatz sollte jedoch sehr sparsam und nur nach Empfehlung des Herstellers erfolgen (dazu unten mehr). Ätherische Öle, die weder die notwendigen Kennzeichnungen eines Kosmetikums noch eines Bedarfsmittels aufweisen, sind als Lebensmittel zugelassen. Sie dürfen dann auch offiziell zur inneren Einnahme empfohlen werden. Allerdings halte ich, genauso wie alle seriösen Aroma-Expert*innen, die oft propagierten Empfehlungen, regelmäßig mehrere Tropfen einzunehmen, für mehr als bedenklich. Zur Erinnerung: in einem Tropfen ätherischen Öls stecken meist mehrere Händevoll frischen Pflanzenmaterials. Die würde man ja normalerweise auch nicht in rauen Mengen zu sich nehmen. Ich rate daher allgemein dazu, von einer inneren Aufnahme abzusehen (Ausnahme ist die Aromaküche).

Arzneimittel

Ätherische Öle könnten theoretisch außerdem noch als Arzneimittel zugelassen werden, dann dürften vom Hersteller auch therapeutische Aussagen gemacht werden. Das ätherische Öl dürfte dann aber nur für eine bestimmte medizinische Indikation verordnet werden, für die eine ganz bestimmte Wirkung in Studien nachgewiesen ist. Ich kenne aktuell keinen Hersteller, der solche Öle verkauft. Lass Dich also nicht davon beirren, wenn jemand behauptet, ein bestimmtes Öl sei „von therapeutischer Qualität“ (was erstmal alles und nichts bedeutet). Es müsste dann ja streng genommen ein Arzneimittel sein und dürfte nicht so allgemein für und gegen alles empfohlen werden, wie es oft der Fall ist…

Tatsächlich kann ein ätherisches Öl bei einem Destillateur aus ein und dem selben „Fass“ stammen, aber je nach Hersteller unterschiedlich deklariert und in Verkehr gebracht werden. Sabrina Herber hat dies in einem Blogartikel noch einmal gut verständlich und ausführlich beschrieben.

Ätherische Öle richtig anwenden
Meine kleine Hausapotheke der ätherischen Öle: Teebaum, Lavendel fein, Zitrone, Pfefferminze und Eukalyptus radiata.

Wo kannst Du gute ätherische Öle kaufen?

Anhand der vorangegangenen Informationen lässt sich schon sehr gut erkennen, ob es sich um ein echtes ätherisches Öl handelt. In den Geschäften, aber vor allem online gibt es mittlerweile eine schier unüberschaubare Auswahl an verschiedenen Anbietern. Woran soll man sich da orientieren?

Ich habe einfach mal nachgeschaut, von welchen Firmen die Aromatherapie-Expert*innen so kaufen und mich auch hier und da mit anderen Fachkundigen ausgetauscht. Aufgefallen ist mir dabei, dass seriöse Aromatherapeut*innen sich nicht auf eine einzige Firma festlegen und Dinge behaupten wie: „diese Öle sind die einzig wahren, es gibt nichts vergleichbares“. Das ist nämlich Quatsch und wer das behauptet hat eigentlich nicht wirklich Ahnung…

Tatsächlich gibt es eine Vielzahl von Herstellern im europäischem Raum, die eine hervorragende Qualität (meist bio, demeter oder kontrollierte Wildsammlung) und ein großes Sortiment haben. Neben ätherischen Ölen findet man dort auch Hydrolate (= Pflanzenwässer), fette Öle und z. T. sogar Naturkosmetik. Ich arbeite am liebsten mit den ätherischen Ölen folgender Firmen:

Als nächstes möchte ich darauf eingehen, wie Du ätherische Öle richtig und sicher anwenden kannst.

Ätherische Öle richtig anwenden

Ätherische Öle sind vielfältig im Alltag und auch speziell bei gesundheitlichen Beschwerden einsetzbar. Wir können mit ihnen z. B. über eine Raumbeduftung unser Wohlbefinden steigern, mit einem Aromabad für Entspannung sorgen, eine Einreibung bei Muskelkater vornehmen oder Hautprobleme wie Juckreiz lindern. Das A und O ist das Wissen um die richtige Anwendung.

Ätherische Öle als Raumbeduftung

Die einfachste und wahrscheinlich häufigste Anwendung ätherischer Öle ist die Raumbeduftung. Ätherische Öle können dafür tropfenweise in die Duftlampe, auf einen speziellen Stein oder in einen Ultraschallvernebler gegeben werden. Oder, noch simpler: auf ein Taschentuch, das man dann in seine Nähe legt. Die Moleküle der ätherischen Öle gelangen über die Raumluft in unsere Nase und lassen uns bspw. entspannen, fröhlicher fühlen oder besser konzentrieren.

Auch Raumsprays – gekauft oder selbstgemacht – mit 100 % naturreinen ätherischen Ölen sind eine wunderbare Möglichkeit, die Umgebungsluft zu beduften.

Für alle Varianten gilt: unsere Nase hat sich nach ca. 20 Minuten vollständig an den Duft gewöhnt und nimmt ihn nicht oder kaum noch wahr. Ab und zu lüften und Beduftungspausen machen, damit sich unsere Nase erholen kann.

Ätherische Öle auf der Haut

Ätherische Öle sind hochkonzentrierte und sehr potente Substanzen, die (mit ganz wenigen und seltenen Ausnahmen) niemals pur auf der Haut angewendet werden sollen. Ich weiß, dass bisweilen etwas anderes verbreitet wird, aber solche Empfehlungen sind grob fahrlässig bis gefährlich, weil es kurzfristig und dauerhaft zu Schädigungen der Haut kommen kann. Achtung: Menschen, die empfehlen, sich täglich mit purem ätherischen Öl einzureiben, haben von der Materie in Wirklichkeit keine Ahnung.

Ätherische Öle müssen also verdünnt werden. Wie bereits oben erwähnt sind ätherische Öle fett-, aber nicht wasserlöslich. In Alkohol lösen sie sich auch, wenn dieser genug Umdrehungen hat (ab ca. 40 Vol.-%). Als Basis für eine Anwendung auf der Haut wird daher immer ein haltbares und neutrales Pflanzenöl, wie Jojoba-, Aprikosenkern- oder Mandelöl gewählt. Olivenöl oder Kokosöl funktionieren natürlich auch, haben aber einen starken Eigengeruch.

Abhängig von den ätherischen Ölen, der Person und der gewünschten Wirkung werden dann 0,5-1 % ätherische Öle in das Pflanzenöl gegeben. Was bedeutet das? Ein Beispiel: auf 100 ml Jojobaöl kämen für eine 1%ige Dosierung 1 ml ätherisches Öl, das sind zwischen 20 und 30 Tropfen (ich orientiere mich immer an der Untergrenze und habe dann einen gewissen Spielraum). Je nach herzustellender Menge muss ich dann den Dreisatz anwenden: bei 50 ml Öl kann ich 10-15 Tropfen ätherische Öle hinzugeben.

ABER dies gilt nicht gleichermaßen für alle ätherischen Öle. Einige, wie Lavendel oder Zeder sind besonders hautverträglich, andere, wie Nelke oder Zimt dagegen eher reizend. Anwendungshinweise findest Du normalerweise auf den Fläschchen oder in einschlägiger Literatur. Eine pauschale Empfehlung kann ich hier nicht geben.

Zum Abschluss die wichtigsten Hinweise noch einmal zusammengefasst

  1. Bitte verwende nur echte ätherische Öle, bevorzugt aus biologischem Anbau oder kontrollierter Wildsammlung.
  2. Ätherische Öle sind hoch konzentrierte und sehr wirksame Substanzen. Daher sollten sie niemals pur auf Haut und Schleimhaut verwendet werden (mit ein paar ganz wenigen Ausnahmen in besonderen Fällen).
  3. Von einer inneren Einnahme rate ich ebenfalls ab, wenn man sich nicht schon sehr gut auskennt. Vereinzelte Verwendungen als Lebensmittel zugelassener ätherischer Öle in der Aromaküche sind ok. Hier bitte immer die Hinweise des Herstellers beachten. Von einer tropfenweisen (und puren) Einnahme über einen längeren Zeitraum von z. T. stark reizenden ätherischen Ölen wie Oregano ist dringend abzuraten! Die Schleimhaut im Verdauungstrakt ist empfindlich und es kann zu starken Reizungen bis Verätzungen kommen.
  4. Bitte versuche nicht, die ätherischen Öle in Wasser „aufzulösen“, denn sie sind fettlöslich. Ganz gruselig finde ich die Empfehlung, einen Tropf pur in ein Glas Wasser zu geben und dieses zu trinken. Du kannst ja mal beobachten, was passiert, wenn Du ätherisches Öl ins Wasser tropfst… Wenn ätherische Öle für ein Bad verwendet werden sollen, kannst Du z. B. Salz, Honig, (Pflanzen-) Sahne oder Kokosmilch als Emulgator verwenden.
  5. Einige Öle, wie Bergbohnenkraut, Nelke, Oregano, Salbei, Thymian ct. Thymol oder Zimt enthalten z. T. stark haut- und nervenreizende Stoffe. Diese Öle sollten daher nur von Fachkundigen angewendet werden und sind nicht für die kleine Hausapotheke zu empfehlen.
  6. Ätherische Öle sind nur begrenzt haltbar, je nach Pflanze und Inhaltsstoffen unterschiedlich lang. Zitrusöle, wie Orange oder Zitrone, aber auch Nadelöle, wie Fichte oder Kiefer beispielsweise sollten nach 1-1,5 Jahren nach dem Öffnen des Fläschchens nicht mehr auf der Haut verwendet werden, weil die „Oxidation“ (= natürlicher Verfall durch die Reaktion mit Sauerstoff, Bildung sog. Peroxide) dann schon zu fortgeschritten ist. Bei Teebaumöl beträgt die Haltbarkeit sogar nur 6 Monate. Alle anderen Öle halten sich i. d. R. länger, je nach Pflanze 2-4 Jahre. Blütenöle, Hölzer und erdige Düfte, wie Patchouli oder Vetiver können sogar 10 Jahre oder länger sicher verwendet werden. Am besten das Datum notieren, an dem das Fläschchen geöffnet wurde.
  7. Verwende ätherische Öle stets sparsam mit Bedacht, denn in ihnen stecken sehr große Mengen Pflanzenmaterial und Wasser. Kaufe erst einmal lieber nur ein paar wenige, qualitativ hochwertige ätherische Öle.
  8. Ätherische Öle nur in kleinen Braun- oder Blauglasflaschen kaufen und diese trocken, dunkel und bei Zimmertemperatur aufbewahren. Nicht länger offen stehen lassen, da sie mit Sauerstoff reagieren.
  9. Von Kinderhänden fernhalten!
  10. Bei Epileptikern, Schwangeren, Babys und Kleinkindern ist besondere Vorsicht angesagt. Bitte keine Experimente!

Jetzt weißt Du, wie Du ätherische Öle richtig anwenden kannst. Grundsätzlich gilt: sei achtsam und sorgsam im Umgang mit den kostbaren Pflanzenessenzen, Dir und der Umwelt zuliebe.

Ätherische Öle im Alltag verwenden und dabei richtig und sicher anwenden.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Blogartikel eine Idee davon vermitteln, wie spannend und vielseitig, aber auch komplex umfangreich das Thema ätherische Öle ist. Wenn Du Dich näher dafür interessiert, empfehle ich, Dir ein gutes Buch für Einsteiger*innen zu besorgen, z. B. Basics – Ätherische Öle von Sabrina Herber oder Aromatherapie von Eliane Zimmermann (Links zu buch7, kein Affiliate).

Außerdem lade ich Dich in meinen Basiskurs Aromatherapie ein, in dem Du noch einmal ganz praktisch lernst, wie Du ätherische Öle richtig anwenden kannst.

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