Mein Besuch bei Santaverde

Wir waren letztes Jahr auf der Finca von Santaverde in Estepona, Südspanien, wo die Firma (mit Sitz in Hamburg-Eppendorf) die Aloe Vera für ihre Produkte selber anbaut. Man kann die Felder und die Produktionsstätte einfach so besuchen und das haben wir dann auch gemacht. Es war wirklich sehr schön dort!

Neben Aloe-Vera-Pflanzen konnten wir auch Mandel-, Avocado- und verschiedene Zitrusbäume bewundern (die aber nicht bewirtschaftet werden). Und mit den Hunden schmusen, die von einer Rettungsstation aufgenommen worden sind. Das hat uns sehr gut gefallen!

Vor Ort hat eine sehr nette Mitarbeiterin uns alles ganz in Ruhe gezeigt und viel zur Firmenphilosophie, dem Ursprung, den Produkten und natürlich dem Anbau und der Verarbeitung der Pflanzen erzählt. Wir durften frische Aloe-Vera-Blüten probieren und den firmeneigenen Saft. Sehr köstlich!

Die Blätter der Aloe-Vera-Pflanzen werden nach einigen Jahren geerntet und direkt vor Ort frisch weiterverarbeitet. Dazu werden sie geschält und das Blattinnere, das sog. „Gel“ entnommen. Dieses wird in ähnlich große Stücke zerteilt und tiefgefroren. Ohne zusätzliche Behandlung oder Konservierung. Die Ware wird anschließend tiefgekühlt mit einem LKW nach Hamburg gebracht, wo daraus die Santaverde-Produkte hergestellt werden.

Aus den Resten der Blätter wird Mulch für die Felder hergestellt, dass die Vermehrung von Unkraut eindämmt und zudem die Pflanzen düngt.

Ein besonderes Merkmal der Santaverde-Produkte ist, dass anstelle von Wasser ausschließlich frischer Aloe-Vera-Saft in den Produkten verarbeitet wird. Damit ist in jedem Produkt noch eine extra Portion natürlicher, pflegender Inhaltsstoffe enthalten. Normale Cremes hingegen (auch sehr teure) bestehen i. d. R. zu einem überwiegenden Teil aus Wasser, das ja bekanntlich (fast) nichts kostet.

Santaverde ist tatsächlich einige der wenigen Naturkosmetikfirmen, von denen ich richtig überzeugt bin und die ich auch gerne weiter empfehle. Daher hier ausnahmsweise mal etwas *unbezahlte Werbung* für dieses super Unternehmen!
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Man kann übrigens auch einzelne frische Blätter oder kleine Pflänzchen im Online-Shop erwerben, die man dann zu Hause auf der Fensterbank großziehen kann. Auf der Website von Santaverde gibt es Tipps und Hinweise zur Anwendung im Privatgebrauch – z. B. wie man so ein Blatt schält und an das Gel im Inneren kommt.

Genaueres zur Pflanze, den Inhaltsstoffen und ihrem Einsatz in der Kosmetik kannst Du hier nachlesen.